Closed
Gegründet 1978 steht Closed für Sophisticated Casualwear. Die Marke machte sich schnell mit innovativem Design und neuen Techniken in der Jeansmode einen Namen. So geht beispielsweise die Entdeckung des Stone-Wash-Verfahrens und die Einführung der X-Pocket Jeans auf Closed zurück.
Inteview geführt mit Karsten Wiech. Herr Weich ist für Closed beratend tätig in den Bereichen IT und Logistik.
Was verbirgt sich hinter der Marke Closed? Wie würden Sie die Stilrichtung definieren?
Closed ist „Sophisticated Casualwear“ für Menschen, die Trends täglich tragen wollen. Sie lieben an Closed die Innovation, die Detailverliebtheit, aber auch die Passform und die hohe Qualität. Alle Kollektionen definieren sich über innovatives Design – geprägt von außergewöhnlichen Waschungen und Färbetechniken und liebevoll verarbeiteten Details. Verstärkt durch internationale Stylisten und Berater werden modische Trends auf die Closed-Welt adaptiert und schnell ideenreich umgesetzt.
Wie viele Shops hat Closed weltweit?
14 Stores aktuell in Hamburg, München, Lyon, Montpellier, Antwerpen, Amsterdam und NingBo sowie ein Shop-in-Shop in den Pariser Galeries Lafayette. 2009 folgen weitere Shop Openings, u.a. auf Sylt.
Gibt es bei Closed noch immer ein typisches Markenzeichen wie damals die Pedal-Pusher Jeans in den 80ern?
Closed-Jeans stehen für die X-Pockets, außerdem gibt es die limitierte Kunstfigur „Hans“.
Wie beschreiben Sie den Stil Ihrer Geschäfte und warum?
Das Corporate Design von Closed definiert sich über wiederkehrende Elemente wie das Neonlogo. Für die minimalistische und gleichzeitig edle Innenausstattung der Shops und Showrooms zeigt sich das bekannte Architekturbüro E15 verantwortlich.
In wieweit nutzen Sie EDI und seit wann?
PRICAT, ORDRSP, DESADV, SLSRPT und INVRPT (RECADV in Vorbereitung), seit 2000.
Wie kamen Sie zur Futura Retail Solution AG? Warum haben Sie gewechselt?
Die bisherige Einzelhandelswarenwirtschaft, die in den frühen Neunzigern erworben wurde, hat gerade während der letzten Jahre nicht die erforderlichen Weiterentwicklungen erfahren, zudem war ein mehrsprachiger Betrieb nicht möglich. Ein Vergleich der Funktionalitäten der führenden Systeme im Dreieck Kasse, Warenwirtschaft, Flächenbewirtschaftung führte dann zu der Entscheidung für die Umstellung auf Futura.
Seit wann sind Sie bei Futura?
Seit Mitte 2007 (erste Installation, als Test) seitdem 7 neue Filialen und Franchisepartner mit Futura, Umstellung der bestehenden eigenen Filialen zum 01.06.2008.
Wie läuft die „Handhabung“?
Das Kassengeschehen ist leicht verständlich und läuft komplett ohne Komplikationen. Die Warenwirtschaft ist mit vielen umfangreichen Funktionen und Einstellungen ausgestattet, die Schulungen laufen noch.
Vielen Dank für das Interview, Herr Wiech.
Ende der 90er Jahre übernahmen Günther Giers und Hans Leplow die Markenrechte von Closed und waren auf der Suche nach neuen Designs. Da kam es natürlich nur in Frage, dass sein Sohn Gordon Giers, der an der European Business School in London studiert hatte, die Erfahrungen aus seiner Arbeit bei Gucci genau dort einbringen konnte. Giers holte sich seinen Freund Hans Redlefsen mit ins Boot, der damals noch bei der Lampe Bank in Düsseldorf arbeitete. 2004 war dann das Trio komplett, als Til Nadler, der zuerst für Costume National, später auch für Prada arbeitete, hinzukam. So entstand die „Closed Familie“. Mittlerweile wird die Marke in über 1300 inhabergeführten Geschäften in Europa, China und Südafrika vertrieben. Außerdem ist Closed mit eigenen Stores in Hamburg, München, Amsterdam, Antwerpen, Lyon, Montpellier und Ningbo vertreten. 2009 sollen weitere Closed Shops folgen. Es gibt Kollektionen für Damen, Herren und Kinder, sowie eine Accessoires- und Yoga-Kollektion.












