Klindwort

Das traditionsreiche Familienunternehmen KLINDWORT wurde im Jahr 1889 vom Urgroßvater des heutigen Inhabers als Schuhaus SCHMIDT in Hamburg gegründet. Aus familären Gründen erfolgte 1931 der Umzug nach Bad Schwartau, wo sich auch heute noch die Firmenzentrale befindet.

KLINDWORT setzt auf klare Marktsegmentierung und ein differenziertes Vertriebskonzept. Hierdurch können die unterschiedlichen Kundengruppen gezielt angesprochen werden. Philosophie des Unternehmens ist es, unverwechselbar zu sein und den modischen Kunden durch ein zielgruppenbezogenes Warensortiment auf sich aufmerksam zu machen. Neben aktueller Schuhmode erwartet den Kunden seit den 1990er Jahren ebenfalls ein umfangreiches Sortiment für Sport- und Freizeitmode.

KLINDWORT setzt auf zwei unterschiedliche Betriebstypen

Im Rahmen der Unternehmensexpansion setzt KLINDWORT auf zwei unterschiedliche Betriebstypen. Das klassische Nahversorger-Angebot im Schuh- und Sportbereich ergänzt ein Spezialsortiment für feine italienische  Schuhmode und Damenoberbekleidung. Hierdurch konnten weitere Filialen an den Standorten Lübeck, Wismar und Bad Schwartau erschlossen werden. Heute stehen kapp 30 Mitarbeiter dafür ein, dass der Name KLINDWORT mit Schuhmode, Qualität, Service und Sportkompetenz verbunden wird. Als Mitglied in den Einkaufsverbänden Salamander Bund und Intersport ist KLINDWORT zudem ein Garant für aktuelle Mode und Trends zu einem guten Preis- Leistungsverhältins und einem ausgewogenen Eigenmarken-Angebot.

Bereits im Jahre 1988 kam das erste computergestütze Warenwirtschaftssystem bei KLINDWORT zum Einsatz und löste die bis dato verwendeten Karteikarten ab. Das System wurde auf Anregung mehrerer Verbundgruppen des Schuhhandels entwickelt und bildete das bekannte Karteikartensystem auf Computerbasis ab. Aufgrund der vielfältigen Anforderungen die sich aus den unterschiedlichen Warensortimenten ergeben -neben den Schuhsortimenten müssen auch die Sport- und Textilsortimente abgedeckt werden- zeichneten sich bereits früh die Grenzen der verwendeten Warenwirtschaftslösung ab. Verstärkt wurde die Problematik durch das zunehmende Vereinssportgeschäft und dem Bedarf einer integrierten Fakturierung und eines Mahnwesens. Im Jahr 2001 wurde die Entscheidung getroffen, ein neues Warenwirtschaftssystem einzusetzen. Dieses sollte eine höhere Skalierbarkeit und ein breiteres Einsatzspektrum abbilden. Ein weiterer wichtiger Punkt war die breite Anwenderbasis.

Die Erfahrung in der Vergangenheit hat gezeigt, dass bei einer Softwarelösung die weniger als 2.000 Anwender aufweist, die Gefahr besteht, dass nur geringe Entwicklung an der Software vollzogen werden. Schlussendlich scheiterte die bis dahin eingesetzte Software an der Euro-Umstellung.

Zunächst wurde ein Anfoderungsprofil erstellt

Um ein geeignete Softwarelösung für KLINDWORT zu finden wurde zunächst ein Anforderungsprofil erstellt und dieses mit den gängigen Warenwirtschaftssystemlösungen abgeglichen. Früh zeigte sich dabei, dass die Lösungen, die speziell für die Schuh- und Sportbtranche entwickelt wurden, an ihre Grenzen stießen. Zu eingeschränkt ist deren Skalierbarkeit und Erweiterbarkeit auf die firmenspezifischen Abläufe. Zudem war die Gefahr sehr groß in eine Sackgassenlösung zu investieren. Zwar werden diese Systeme von den Verbundgruppen Salamander Bund und Intersport unterstützt, dennoch weisen sie ein zu geringes Anwenderspektrum auf. Doch spätestens ein ausführlich durchgeführter Preis-Leistungs-Vergleich führte zu der Entscheidung, sich für eine branchenübergreifende Lösung zu entscheiden. So kamen drei große Softwarelösungen für den modischen Groß- und Einzelhandel in die engere Auswahl.

Das Warenwirtschaftssystem der Futura AG war die einzige Softwarelösung

Das Warenwirtschaftssystem aus dem Hause Futura war die einzige Softwarelösung, die dabei alle Anforderungskriterien erfüllen konnte. Selbst die Vereinbarkeit unterschiedlicher Warengruppensysteme aus den Bereichen Schuh (EAS), Sport (FEDAS), Lederwaren und Textil stellte keinerlei Probleme dar. Die fehlende Intergration in die Verbundsysteme wird durch die Unterstützung von EDI wett gemacht. Die ausführliche und zielführende Beratung durch die Futura AG rundete das Ergebnis ab. Bereits nach einer kurzen Startphase konnte die neue Warenwirtschaft in Betrieb genommen werden. Dabei stellte selbst die Übernahme der vorhandenen Datenbestände der alten Warenwirtschaft keine Probleme dar, obwohl diese in keiner offenen Datenbank vorlagen. In mehreren Schritten wurden immer weitere Funktionsfehler mit FuturERS erschlossen. Wurde das System zunächst für die Abbilung der üblichen Warenbewegungen eingesetzt, folgten in weiteren Schritten das Auftragswesen, die Umsatz- und Limitplanung bis hin zu automatischen Bestellvorschlägen.

"Die Praxiserfahrung der letzten Jahre hat die Entscheidung für den Einsatz von FuturERS weiter gefestigt. Bisher konnten alle auftauchenden Problemstellungen durch das Warenwirtschaftssystem abgedeckt werden. Dabei ist es immer wieder erstaunlich, welche Möglichkeiten das System bietet, um bestimmte Unternehmensprozesse abzubilden. Das jüngste Beispiel ist eine kassengestützte Postleitzahlenumfrage. Diese ist softwareseitig zwar nicht direkt vorgesehen, lässt sich aber durch eine Zweckentfremdung der Seriennummerfunktion realisieren." Stefan Klindwort